Ehemalige Lagerinsassen aus Polen zu Gast in unserer Schule

Das Maximilian-Kolbe-Werk, an dessen Gründung 1973 der frühere niedersächsische Kultusminister Dr. W. Remmers führend beteiligt gewesen ist, hat es sich zur Aufgabe gemacht, ehemaligen Insassen deutscher Lager in Polen, sofern sie die Tortur der Gefangenschaft überhaupt überlebt haben, finanziell und ideell unter die Arme zu greifen. Diese Menschen haben jahrzehntelang keinerlei Hilfen erhalten und mussten mit ihrem schweren Schicksal – oft in Armut – allein fertig werden.
Zur Unterstützung gehört auch ein zehn- bis vierzehntägiger Aufenthalt im Ludwig-Windthorst-Haus in Lingen. Von dort aus absolvieren die unterdessen betagten Frauen und Männer ein vielfältiges Programm im Emsland.
Schon seit Jahren gehört zu diesem Programm auch eine Informationsveranstaltung in unserer Schule.
Am Donnerstag, den 21. Juni standen 14 ehemalige Insassen des Lagers Potulice Schülerinnen und Schülern der diesjährigen Abschlussklassen in der Mensa Rede und Antwort. Sie waren als Kinder teils mit, teils ohne Familienangehörige im Lager untergebracht.
Kein Mucks war zu hören, als sie das tägliche Leiden und Sterben mit Hilfe einer Dolmetscherin schilderten. Im Geschichtsunterricht hatten die 70 Schülerinnen und Schüler die Hitler-Diktatur längst gründlich behandelt. Der Besuch aus Polen löste Betroffenheit aus und ergänzte den Unterricht auf sehr eindrucksvolle Weise durch Informationen aus “erster Hand”.

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