Flüchtlinge helfen bei der Krötenschutzaktion in Geeste

Ehrenamtliche Helfer (SchülerInnen der GSS Geeste mit der Biologielehrerin Heinke Glameyer-Fleischmann sowie Frau Ellen Kamps-Esser und die Ehemaligen Hannah Wolff und Maren Kuper) haben wieder viele Erdkröten hinter dem Schutzzaun entlang der L 67 aus den Eimern entnehmen und sicher über die Straße bringen können. In diesem Jahr unterstützten auch Flüchtlinge die Aktion.
Milad Azizi (16), der als unbegleiteter minderjähriger Flüchtling aus der Stadt Kundus (Afghanistan) nach Deutschland kam und jetzt bei Frau Doris Hangebrock-Richter in Geeste-Siedlung wohnt, war sowohl beim Aufbau des Schutzzauns am letzten Samstag im Februar als auch bei den täglichen Kontrollgängen dabei. Er kontrollierte gemeinsam mit Leon Schomakers freitags die Eimer, half aber mit Begeisterung auch an anderen Tagen, beispielsweise über Ostern bei teils widriger Witterung (mildes, aber regnerisches „Krötenwanderwetter“), als sehr viele Lurche in den Eimern waren. Am ersten Schultag nach den Osterferien im Deutsch-Kurs gefragt, wie er denn diese verbracht habe, antwortete er „Kröten sammeln“, zückte einen Kalender und nannte die jeweiligen Zahlen.
Des Weiteren halfen die aus Damaskus (Syrien) stammenden Maher (14) und Ammar Almoussa (12), die mit ihren Eltern und einem jüngeren Bruder in Geeste-Osterbrock wohnen, sonntags der Projektleiterin beim Einsammeln der Amphibien. Gefragt, ob sie schon Kröten gesehen hätten, antworteten sie, dass sie in ihrem Heimatland nur Frösche aus dem Zoo kennen würden. Bilanz der diesjährigen Aktion sind 2.344 Erdkröten, 62 Grasfrösche, 5 Wasserfrösche und 2 Teichmolche.

 

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