Klassenausflug der Klasse 5b zum Hof Schwering

Ein Bericht von Eric, Joost und Tabea

Wir wurden am Donnerstag, den 27. April 2017, in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine Gruppe ist zuerst zu den Kühen gegangen, die andere zur Biogasanlage.

Bei den Kühen wurden wir von Helmut Schwering zuerst in den „Wellnessbereich“ geführt, das heißt, dort werden die Kühe als Vorbereitung auf die Geburt ihres Kälbchens gut mit Kraftfutter versorgt. Sie werden einen Monat lang nicht gemolken. Dann wurden uns im großen Stall die Kühe gezeigt. Es gab eine Waschanlage für die Kühe, dort waren automatische Drehkolben mit Gummistacheln angebracht. Wenn eine Kuh sich dort unterstellt gehen die Drehkolben an. Eine Kuh war allein in einer Box, denn sie sollte nachmittags besamt werden. Dabei wird der Kuh von Hand gefrorener Samen eingespritzt, damit sie trächtig wird. Eine andere Kuh war allein in einer Box, weil sie nicht trächtig wird, keine Milch gibt und deshalb in drei Tagen zum Schlachter kommt. Eine Kuh hieß Gisela und gehört Felix, dem Enkel von Helmut. Eine andere Kuh stand neben einem großen Silo, das ein Chiplesegerät hat. Jede Kuh hat einen Chip, den liest dieses Gerät und dann kommt Futter aus dem Silo heraus. Dann haben wir den Milchspeicher gesehen, in den mehr als 30000 Liter Milch hineinpassen. Danach haben wir zugesehen, wie die Melkstation gereinigt wird, nämlich von einer Maschine beim Milchspeicher. In den Geburtsställen sahen wir eine süße schwarz-weiße Katze. Es gab dort drei Kälber, eines davon war erst einen Tag alt. Die Kälbchen waren sehr niedlich und wir konnten sogar eines streicheln. Dann wurden wir zum „Kuh-Kindergarten“ geführt und anschließend hinter den Stall. Dort sahen wir eine Mischmaschine, einen Radlader und einen Traktor. Mit dem Radlader befüllen sie den Futterwagen. Wir sind dann von der anderen Seite wieder hineingegangen und konnten sehen, wie was alles an Nahrung zusammengemischt wird für das Futter, unter anderem Kraftfutter, Mais, Zuckerrüben, Gras und Mehl. Anschließend wurden wir zum Beobachtungsstützpunkt geleitet. Dort konnten wir alle 120 Kühe im Stall von oben gesehen. Eine bayrische Kuh war auch dabei. Wir durften ins Büro von Herrn Schwering hinein gehen, wo er für uns im Computer die älteste Kuh namens Bond eingegeben hat.

Draußen hat und Martin, Herrn Schwerings Sohn, abgeholt und ist mit uns zur Biogasanlage gegangen. Helmut und Martin Schwering führen den Hof gemeinsam. Am Tor haben wir von ihm erfahren, dass mit dem in der Biogasanlage produzierten Strom 800 Häuser versorgt werden könnten. Schwerings Biogasanlage beheizt die JVA und zwei weitere Häuser. Dann hat Martin uns eine Güllekabine von außen gezeigt. Man darf dort nicht rauchen. Wir haben die Bakterienfütterungsmaschine gesehen und er hat sie angeworfen. In der Biogasanlage war es sehr warm und sehr laut. So eine Anlage kostet ca. 80500 €. Sie muss täglich von Martin kontrolliert werden. Danach hat er uns eine Autowaage gezeigt, auf die wir uns alle zusammen gewogen gestellt haben. Insgesamt haben wir 0,6 t gewogen. Wir konnten auch zwischen die Behälter gehen und zusehen, wie es in der Biogasanlage blubbert.

Zum Schluss haben wir alle zusammen frische Kuhmilch zum Trinken bekommen. Die war sehr lecker! Dann haben wir uns bedankt, dass wir kommen durften und den Männern Pralinen geschenkt.

 


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