Die Weiße Rose – Die letzte Stunde der Geschwister Scholl

„Weimarer Kulturexpress“ gastiert an der Geschwister-Scholl-Schule in Geeste

Widerstand leisten und Zivilcourage zeigen: Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9 und 10 an der Geschwister-Scholl-Schule in Geeste erhielten durch die Aufführung des „Weimarer Kulturexpresses“ einen beeindruckenden Einblick in die Beweggründe und das Innenleben der Namensgeber ihrer Schule, Hans und Sophie Scholl.
Auf Einladung der Beratungslehrerin Susanne Zurborg und mit finanzieller Unterstützung des Fördervereins der Schule gastierte am vergangenen Mittwoch zum wiederholten Male der Weimarer Kulturexpress an der Oberschule.
Der Autor Patric Travanti hatte sich in seinem Bühnenstück der letzten Stunden der Geschwister Scholl angenommen.

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v.l. S. Weiskopf (Weimarer Kulturexpress), S. Zurborg (Beratungslehrerin), F. Forbriger (Förderverein), H.-J. Schulten (Schulleiter), G. Hermes (Förderverein), S. E. Martens (Weimarer Kulturexpress)

Am 22. Februar 1943 treffen sich die Geschwister Sophie und Hans Scholl kurz vor ihrer Hinrichtung in der Todeszelle. Historisch belegt ist eine letzte Zigarette. Wie könnten aber die letzten Gespräche der Geschwister gelautet haben? Diese Leerstelle versucht der Autor zu füllen und stellt dabei das Innenleben der beiden in den Vordergrund, inszeniert hierbei aber kein klassisches Dokumentardrama.
Die Geschwister Scholl, dargestellt von Sonja Elisabeth Martens (Sophie Scholl) und Simon Weiskopf (Hans Scholl), berichten, geschickt inszeniert durch Rückblenden, von ihrer Motivation, Widerstand gegen das Hitlerregime zu leisten und Zivilcourage zu zeigen.
Hierzu dienten passend eingesetzte Audio-Einspielungen während der Aufführung und Lieder, die die zum einen bedrückende Stimmung im Angesicht des Todes verdeutlichen, andererseits den Mut der Geschwister unterstreichen.
Im Verlauf des Stückes gelang es den beiden Protagonisten durch ihre beeindruckende und überzeugende schauspielerische Leistung, den Schülerinnen und Schülern die historischen Figuren als Menschen näher zu bringen und vor allem die emotionale Ebene anzusprechen.
„Die Gedanken sind frei“ und „Freiheit – Allen Gewalten zum Trotz“, diese Schlagworte werden den Schülern sicherlich im Gedächtnis bleiben.
Nach der Aufführung standen die Schauspieler den Schülern in einer anschließenden Reflexion Rede und Antwort. Mit dem eindringlichen Appell „Wer nicht handelt und schweigt, der macht sich mitschuldig“ endete ein nicht gewöhnlicher Schultag in Dalum.

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