
1975
Gemeinsames Lernen in der Orientierungsstufe
1985
Der Name Geschwister-Scholl-Schule
2012/13
Der Weg zur heutigen Oberschule
VON DEN ANFÄNGEN BIS HEUTE
Eine Schule im Wandel
Jahr für Jahr kommen neue Ideen, Lernorte und Möglichkeiten hinzu. Hier lassen sich die Stationen unserer Entwicklung nachlesen.
Der Zeitstrahl zeigt die Jahre und Zeiträume der jeweiligen Ereignisse. Frühere Schulformen und Standorte stehen in ihrem damaligen Zusammenhang.
Jahr
1974
Der erste Schritt zur Orientierungsstufe
Die Gemeinde Geeste beantragt die Einrichtung einer Orientierungsstufe zum 1. August 1975.
Jahr
1975
Gemeinsam in Klasse 5 und 6
An der Bonifatiusschule wird die erste Orientierungsstufe der Gemeinde eingerichtet. Die fünften und sechsten Klassen der Gemeinde werden seit diesem Schuljahr gemeinsam unterrichtet.
Schuljahr
1977/78
Die Realschule kommt hinzu
Mit dem Schuljahr 1977/78 wird in Geeste erstmals eine Realschule angeboten.
Jahr
1978
Die Suche nach einem Namen
Im Schulausschuss stehen die Namen Michaelisschule, Ansgarschule und Albert-Schweitzer-Schule zur Diskussion. Eine Einigung gibt es zunächst nicht.
Jahr
1978
Eine eigenständige Schule
Zum neuen Schuljahr werden Grundschule und weiterführende Schule organisatorisch getrennt. Die Grundschule behält den Namen Bonifatiusschule. Orientierungsstufe, Haupt- und Realschule werden als eigenständige Schule geführt.
Jahr
1978
Der erste Rektor
Prescher übernimmt die Leitung der neu gegründeten Haupt- und Realschule.
Jahr
1985
Unsere Schule erhält ihren Namen
Auf Antrag der Schulgesamtkonferenz stimmt der Gemeinderat einstimmig für den Namen „Geschwister-Scholl-Schule – Haupt- und Realschule mit Orientierungsstufe in Geeste“.
Jahr
1987
Die ersten Computer
Die Schule erhält erstmals vier Rechner.
Jahr
1989
Das D-Gebäude wird saniert
Das D-Gebäude der Schule wird saniert.
Schuljahr
1989/90
Informatik im Unterricht
Mit neueren Computern beginnt der Unterricht in Informatik.
Entwicklung der Schulstandorte
20. Februar 1992
Osterbrock: eine Schule läuft aus
Im Februar 1992 befand sich die Hauptschule Osterbrock im Auslaufen. Ein endgültiges Schließungsdatum ist damit nicht verbunden.
Entwicklung der Schulstandorte
20. Februar 1992
Groß Hesepe: Übergang nach Dalum empfohlen
Im Februar 1992 gab es in Groß Hesepe noch Hauptschulunterricht. Bezirksregierung und Schulaufsicht empfahlen, den Unterricht nach Dalum zu verlagern und die Hauptschule auslaufen zu lassen.
Jahr
1993
Der Ganztag wird vorbereitet
Der Gemeinderat beschließt die Einführung eines Ganztagsschulbereichs. Eine Arbeitsgruppe beginnt mit den Vorbereitungen.
Jahr
1993
Eine zehnte Hauptschulklasse
An der Geschwister-Scholl-Schule gibt es erstmals eine zehnte Hauptschulklasse.
Jahr
1994
Platz für den Ganztag
Für das geplante Ganztagsangebot werden bauliche Änderungen an der Schule vorgenommen.
Jahr
1995
Die offene Ganztagsschule beginnt
Zum Schuljahresbeginn startet das offene Ganztagsangebot. Mittagessen, Hausaufgabenbetreuung, Förderunterricht und Arbeitsgemeinschaften ergänzen den Unterricht.
Belegter Zeitraum
1995–1996
Umbau und Erweiterung
Die Chronik berichtet für diesen Zeitraum von Umbau- und Erweiterungsarbeiten, mit denen die Schule auf den gestiegenen Platzbedarf reagiert.
Jahr
1996
Ein Schuljubiläum
1996 feierte die Schule ihr 20-jähriges Bestehen.
Jahr
1997
Lernen im Wald
Die „Waldlernrallye“ für die siebten Klassen löst die bisherigen „Waldjugendspiele“ ab.
Monat und Jahr
November 1998
Der Förderverein entsteht
Der Förderverein der Geschwister-Scholl-Schule wird gegründet. Er unterstützt das Schulleben und gemeinsame Aktivitäten.
Jahr
1999
Weitere Klassenräume
Ein neuer Gebäudetrakt mit mehreren Klassenräumen erweitert die Schule.
Jahr
2004
Fördermittel für einen Neubau
Für den Neubau werden 2,4 Millionen Euro aus dem Programm „Zukunft Bildung und Betreuung“ (IZBB) bewilligt.
Belegter Zeitraum
Sommer 2004
Der erste Rektor geht in den Ruhestand
Prescher wird als erster Rektor der Schule in den Ruhestand verabschiedet.
Jahr
2004
Burkhard Piel übernimmt die Schulleitung
Burkhard Piel wird neuer Schulleiter der Geschwister-Scholl-Schule.
Jahr
2005
Abschied vom A-Gebäude
Das A-Gebäude wird abgerissen.
Jahr
2005
Neue Fachräume und eine Mensa
Der Neubau wird eingeweiht. Er bietet neue Räume für Informatik, Hauswirtschaft, Textil- und Werkunterricht sowie eine Mensa.
Jahr
2008
Burkhard Piel wird verabschiedet
Burkhard Piel verlässt die Schule und übernimmt die Schulleitung der KvG in Meppen.
Jahr
2008
Kommissarische Schulleitung
Hermann-Josef Schulten übernimmt zunächst kommissarisch die Schulleitung.
Genaues Datum
20. Februar 2009
Hermann-Josef Schulten wird Rektor
Hermann-Josef Schulten erhält seine Ernennungsurkunde zum Rektor der Schule.
Jahr
2009
Ein Teich auf dem Schulgelände
In der Projektwoche „Wasser“ wird der Schulteich angelegt.
Jahr
2012
Die erste Matheolympiade
Die erste Matheolympiade richtet sich an die siebten und achten Klassen und soll Freude an der Mathematik wecken.
Schuljahr
2012/13
Aus der Schule wird eine Oberschule
Mit Beginn des Schuljahres 2012/13 wird die Geschwister-Scholl-Schule zur Oberschule.
Jahr
2013
Der Schulteich im Wettbewerb
Mit dem Projekt „Kleines Ökosystem – große Wirkung, der Schulteich der Geschwister-Scholl-Schule“ erreicht die Schule beim Deutschen Naturschutzpreis den 17. Platz.
Jahr
2015
Die erste Ausbildungsplatzbörse
Zum ersten Mal stellen zahlreiche Unternehmen aus der Region ihre Ausbildungsmöglichkeiten in den Räumen der Schule vor.
Jahr
2016
Sportfreundliche Schule
Die Schule erhält erstmals die Landesauszeichnung „Sportfreundliche Schule“ für ihr Engagement in Bewegung, Sport und Gesundheitsförderung.
Jahr
2017
Das alte B-Gebäude wird abgerissen
Das alte B-Gebäude der Bonifatiusschule wird abgerissen. Es war auch nach deren Umzug noch genutzt worden.
Monat und Jahr
Dezember 2019
Begegnung mit Tukums
Zum ersten Mal kommen Schülerinnen und Schüler der Oberschule im lettischen Tukums nach Geeste. Gemeinsame Konzerte und ein Besuchsprogramm prägen den Austausch.
Monat und Jahr
September 2020
Die Schülerfirma wird wieder aktiv
Die Schülerfirma „Schollis Schreibwaren“ nimmt ihren Verkauf in der Pausenhalle wieder auf. Sie kümmert sich außerdem um die Versorgung mit Arbeitsheften und Unterrichtsmaterialien.
Jahr
2021
Der Schulteich wird erneuert
In den Osterferien beginnt eine große Pflegeaktion. Pflanzen werden zurückgeschnitten und das Wasser gewechselt. Später kommen eine Filteranlage und ein Blühstreifen hinzu.
Belegter Zeitraum
Sommer 2021
Bildungspartnerschaft mit dem Moormuseum
Die Geschwister-Scholl-Schule und das Emsland Moormuseum schließen eine Bildungspartnerschaft. In der Zusammenarbeit entstehen im Wahlpflichtkurs Erdkunde/Geschichte der siebten Klassen fünf Moorbilder.
Jahr
2021
Berufsorientierung auf digitalem Weg
Die zweite digitale Ausbildungsplatzbörse bringt Einblicke in regionale Unternehmen in den Unterricht. Betriebe stellen dafür eigens produzierte Videos zur Verfügung.
Belegter Zeitraum
Ende November 2025
Erneut als sportfreundlich ausgezeichnet
Die Schule erhält zum zweiten Mal die Landesauszeichnung „Sportfreundliche Schule“. Die erneute Zertifizierung würdigt die Weiterentwicklung ihres sportpädagogischen Profils.
Gegenwart · Stand September 2026
Heute · 2026
Geschichte wird weitergeschrieben
Die Geschwister-Scholl-Schule ist die Oberschule der Gemeinde Geeste mit Haupt- und Realschulzweig. Ganztagsangebote und Berufsorientierung gehören zum Schulalltag. Schule, Unterricht und gemeinsames Lernen entwickeln sich mit den Menschen weiter, die sie gestalten.
EIN NAME, DER VERANTWORTUNG BEDEUTET
Warum Geschwister-Scholl-Schule?
Freiheit. Menschlichkeit. Verantwortung.
Hans und Sophie Scholl waren Geschwister und studierten in München. Sie gehörten zur Weißen Rose, einem Freundeskreis, der sich gegen die nationalsozialistische Diktatur stellte. Zu ihm gehörten vor allem Studierende, aber auch der Professor Kurt Huber.
1942 und 1943 verbreitete die Gruppe Flugblätter. Darin rief sie zum Widerstand gegen die NS-Diktatur und zur Beendigung des Krieges auf. Ihr Handeln stand für Freiheit, Gerechtigkeit und die Verantwortung des Einzelnen.
Am 18. Februar 1943 wurden Hans und Sophie Scholl beim Verteilen von Flugblättern in der Münchner Universität festgenommen. Am 22. Februar verurteilte die NS-Justiz sie und Christoph Probst zum Tode. Noch am selben Tag wurden sie hingerichtet.
Für unsere Schule bedeutet dieser Name: selbst nachdenken, die Würde anderer achten und Verantwortung übernehmen. Die Schule beschreibt dies auch in ihrem Beitrag zur Demokratiebildung. Der Name erinnert daran, dass mutiges und respektvolles Handeln im Alltag zählt.
Mehr über die Weiße Rose · Demokratiebildung an unserer Schule
ERINNERUNGEN IN BILDERN
Blicke in die Schulgeschichte
Zwei Aufnahmen aus den Schulberichten zeigen gemeinsame Erlebnisse und einen besonderen Lernort.


