Geschichte

Ein Zeitstrahl zeigt wichtige Stationen auf dem Weg zur heutigen Geschwister-Scholl-Schule.

Schülerinnen und Schüler stehen mit Willkommensschildern vor dem Schulgebäude.
Willkommensgruß an der Geschwister-Scholl-Schule, August 2026.

1975

Gemeinsames Lernen in der Orientierungsstufe

1985

Der Name Geschwister-Scholl-Schule

2012/13

Der Weg zur heutigen Oberschule

VON DEN ANFÄNGEN BIS HEUTE

Eine Schule im Wandel

Jahr für Jahr kommen neue Ideen, Lernorte und Möglichkeiten hinzu. Hier lassen sich die Stationen unserer Entwicklung nachlesen.

Der Zeitstrahl zeigt die Jahre und Zeiträume der jeweiligen Ereignisse. Frühere Schulformen und Standorte stehen in ihrem damaligen Zusammenhang.

Jahr

1974

Der erste Schritt zur Orientierungsstufe

Die Gemeinde Geeste beantragt die Einrichtung einer Orientierungsstufe zum 1. August 1975.

Jahr

1975

Gemeinsam in Klasse 5 und 6

An der Bonifatiusschule wird die erste Orientierungsstufe der Gemeinde eingerichtet. Die fünften und sechsten Klassen der Gemeinde werden seit diesem Schuljahr gemeinsam unterrichtet.

Schuljahr

1977/78

Die Realschule kommt hinzu

Mit dem Schuljahr 1977/78 wird in Geeste erstmals eine Realschule angeboten.

Jahr

1978

Die Suche nach einem Namen

Im Schulausschuss stehen die Namen Michaelisschule, Ansgarschule und Albert-Schweitzer-Schule zur Diskussion. Eine Einigung gibt es zunächst nicht.

Jahr

1978

Eine eigenständige Schule

Zum neuen Schuljahr werden Grundschule und weiterführende Schule organisatorisch getrennt. Die Grundschule behält den Namen Bonifatiusschule. Orientierungsstufe, Haupt- und Realschule werden als eigenständige Schule geführt.

Jahr

1978

Der erste Rektor

Prescher übernimmt die Leitung der neu gegründeten Haupt- und Realschule.

Jahr

1985

Unsere Schule erhält ihren Namen

Auf Antrag der Schulgesamtkonferenz stimmt der Gemeinderat einstimmig für den Namen „Geschwister-Scholl-Schule – Haupt- und Realschule mit Orientierungsstufe in Geeste“.

Jahr

1987

Die ersten Computer

Die Schule erhält erstmals vier Rechner.

Jahr

1989

Das D-Gebäude wird saniert

Das D-Gebäude der Schule wird saniert.

Schuljahr

1989/90

Informatik im Unterricht

Mit neueren Computern beginnt der Unterricht in Informatik.

Entwicklung der Schulstandorte

20. Februar 1992

Osterbrock: eine Schule läuft aus

Im Februar 1992 befand sich die Hauptschule Osterbrock im Auslaufen. Ein endgültiges Schließungsdatum ist damit nicht verbunden.

Entwicklung der Schulstandorte

20. Februar 1992

Groß Hesepe: Übergang nach Dalum empfohlen

Im Februar 1992 gab es in Groß Hesepe noch Hauptschulunterricht. Bezirksregierung und Schulaufsicht empfahlen, den Unterricht nach Dalum zu verlagern und die Hauptschule auslaufen zu lassen.

Jahr

1993

Der Ganztag wird vorbereitet

Der Gemeinderat beschließt die Einführung eines Ganztagsschulbereichs. Eine Arbeitsgruppe beginnt mit den Vorbereitungen.

Jahr

1993

Eine zehnte Hauptschulklasse

An der Geschwister-Scholl-Schule gibt es erstmals eine zehnte Hauptschulklasse.

Jahr

1994

Platz für den Ganztag

Für das geplante Ganztagsangebot werden bauliche Änderungen an der Schule vorgenommen.

Jahr

1995

Die offene Ganztagsschule beginnt

Zum Schuljahresbeginn startet das offene Ganztagsangebot. Mittagessen, Hausaufgabenbetreuung, Förderunterricht und Arbeitsgemeinschaften ergänzen den Unterricht.

Belegter Zeitraum

1995–1996

Umbau und Erweiterung

Die Chronik berichtet für diesen Zeitraum von Umbau- und Erweiterungsarbeiten, mit denen die Schule auf den gestiegenen Platzbedarf reagiert.

Jahr

1996

Ein Schuljubiläum

1996 feierte die Schule ihr 20-jähriges Bestehen.

Jahr

1997

Lernen im Wald

Die „Waldlernrallye“ für die siebten Klassen löst die bisherigen „Waldjugendspiele“ ab.

Monat und Jahr

November 1998

Der Förderverein entsteht

Der Förderverein der Geschwister-Scholl-Schule wird gegründet. Er unterstützt das Schulleben und gemeinsame Aktivitäten.

Jahr

1999

Weitere Klassenräume

Ein neuer Gebäudetrakt mit mehreren Klassenräumen erweitert die Schule.

Jahr

2004

Fördermittel für einen Neubau

Für den Neubau werden 2,4 Millionen Euro aus dem Programm „Zukunft Bildung und Betreuung“ (IZBB) bewilligt.

Belegter Zeitraum

Sommer 2004

Der erste Rektor geht in den Ruhestand

Prescher wird als erster Rektor der Schule in den Ruhestand verabschiedet.

Jahr

2004

Burkhard Piel übernimmt die Schulleitung

Burkhard Piel wird neuer Schulleiter der Geschwister-Scholl-Schule.

Jahr

2005

Abschied vom A-Gebäude

Das A-Gebäude wird abgerissen.

Jahr

2005

Neue Fachräume und eine Mensa

Der Neubau wird eingeweiht. Er bietet neue Räume für Informatik, Hauswirtschaft, Textil- und Werkunterricht sowie eine Mensa.

Jahr

2008

Burkhard Piel wird verabschiedet

Burkhard Piel verlässt die Schule und übernimmt die Schulleitung der KvG in Meppen.

Jahr

2008

Kommissarische Schulleitung

Hermann-Josef Schulten übernimmt zunächst kommissarisch die Schulleitung.

Genaues Datum

20. Februar 2009

Hermann-Josef Schulten wird Rektor

Hermann-Josef Schulten erhält seine Ernennungsurkunde zum Rektor der Schule.

Jahr

2009

Ein Teich auf dem Schulgelände

In der Projektwoche „Wasser“ wird der Schulteich angelegt.

Jahr

2012

Die erste Matheolympiade

Die erste Matheolympiade richtet sich an die siebten und achten Klassen und soll Freude an der Mathematik wecken.

Schuljahr

2012/13

Aus der Schule wird eine Oberschule

Mit Beginn des Schuljahres 2012/13 wird die Geschwister-Scholl-Schule zur Oberschule.

Jahr

2013

Der Schulteich im Wettbewerb

Mit dem Projekt „Kleines Ökosystem – große Wirkung, der Schulteich der Geschwister-Scholl-Schule“ erreicht die Schule beim Deutschen Naturschutzpreis den 17. Platz.

Jahr

2015

Die erste Ausbildungsplatzbörse

Zum ersten Mal stellen zahlreiche Unternehmen aus der Region ihre Ausbildungsmöglichkeiten in den Räumen der Schule vor.

Jahr

2016

Sportfreundliche Schule

Die Schule erhält erstmals die Landesauszeichnung „Sportfreundliche Schule“ für ihr Engagement in Bewegung, Sport und Gesundheitsförderung.

Jahr

2017

Das alte B-Gebäude wird abgerissen

Das alte B-Gebäude der Bonifatiusschule wird abgerissen. Es war auch nach deren Umzug noch genutzt worden.

Monat und Jahr

Dezember 2019

Begegnung mit Tukums

Zum ersten Mal kommen Schülerinnen und Schüler der Oberschule im lettischen Tukums nach Geeste. Gemeinsame Konzerte und ein Besuchsprogramm prägen den Austausch.

Monat und Jahr

September 2020

Die Schülerfirma wird wieder aktiv

Die Schülerfirma „Schollis Schreibwaren“ nimmt ihren Verkauf in der Pausenhalle wieder auf. Sie kümmert sich außerdem um die Versorgung mit Arbeitsheften und Unterrichtsmaterialien.

Jahr

2021

Der Schulteich wird erneuert

In den Osterferien beginnt eine große Pflegeaktion. Pflanzen werden zurückgeschnitten und das Wasser gewechselt. Später kommen eine Filteranlage und ein Blühstreifen hinzu.

Belegter Zeitraum

Sommer 2021

Bildungspartnerschaft mit dem Moormuseum

Die Geschwister-Scholl-Schule und das Emsland Moormuseum schließen eine Bildungspartnerschaft. In der Zusammenarbeit entstehen im Wahlpflichtkurs Erdkunde/Geschichte der siebten Klassen fünf Moorbilder.

Jahr

2021

Berufsorientierung auf digitalem Weg

Die zweite digitale Ausbildungsplatzbörse bringt Einblicke in regionale Unternehmen in den Unterricht. Betriebe stellen dafür eigens produzierte Videos zur Verfügung.

Belegter Zeitraum

Ende November 2025

Erneut als sportfreundlich ausgezeichnet

Die Schule erhält zum zweiten Mal die Landesauszeichnung „Sportfreundliche Schule“. Die erneute Zertifizierung würdigt die Weiterentwicklung ihres sportpädagogischen Profils.

Gegenwart · Stand September 2026

Heute · 2026

Geschichte wird weitergeschrieben

Die Geschwister-Scholl-Schule ist die Oberschule der Gemeinde Geeste mit Haupt- und Realschulzweig. Ganztagsangebote und Berufsorientierung gehören zum Schulalltag. Schule, Unterricht und gemeinsames Lernen entwickeln sich mit den Menschen weiter, die sie gestalten.

EIN NAME, DER VERANTWORTUNG BEDEUTET

Warum Geschwister-Scholl-Schule?

Freiheit. Menschlichkeit. Verantwortung.

Hans und Sophie Scholl waren Geschwister und studierten in München. Sie gehörten zur Weißen Rose, einem Freundeskreis, der sich gegen die nationalsozialistische Diktatur stellte. Zu ihm gehörten vor allem Studierende, aber auch der Professor Kurt Huber.

1942 und 1943 verbreitete die Gruppe Flugblätter. Darin rief sie zum Widerstand gegen die NS-Diktatur und zur Beendigung des Krieges auf. Ihr Handeln stand für Freiheit, Gerechtigkeit und die Verantwortung des Einzelnen.

Am 18. Februar 1943 wurden Hans und Sophie Scholl beim Verteilen von Flugblättern in der Münchner Universität festgenommen. Am 22. Februar verurteilte die NS-Justiz sie und Christoph Probst zum Tode. Noch am selben Tag wurden sie hingerichtet.

Für unsere Schule bedeutet dieser Name: selbst nachdenken, die Würde anderer achten und Verantwortung übernehmen. Die Schule beschreibt dies auch in ihrem Beitrag zur Demokratiebildung. Der Name erinnert daran, dass mutiges und respektvolles Handeln im Alltag zählt.

ERINNERUNGEN IN BILDERN

Blicke in die Schulgeschichte

Zwei Aufnahmen aus den Schulberichten zeigen gemeinsame Erlebnisse und einen besonderen Lernort.